September 11th, 2007
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Finanzen |
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Die reinen Baukosten fallen an für sämtliche Baumaterialien und Hand-werkerieistungen, die zur ErrichÂtung des Hauses erforderlich sind, beispielsweise Baugrube, GrünÂdung, Außen- und Innenwände, Geschoßdecken und Dach sowie alle technischen Anlagen.
Die Baunebenkosten gehören nicht zu den Bau- oder GrundstückskoÂsten. Es sind Architektenhonorar, Notargebühren, Bauantragskosten, Versicherungskosten, FinanzieÂrungskosten usw.
In den Kosten der Außenaniagen sind alle Aufwendungen für das Herrichten und Ausstatten der Grundstücksfreiflächen enthalten, zum Beispiel Planierarbeiten, BeÂpflanzung, Einfriedung, Wege, Bau einer Garage etc.
September 11th, 2007
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Finanzen |
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Das liebe Geld
Ebenso wichtig wie eine deÂtaillierte und durchdachte Hausplanung ist der FinanzÂplan. Daher sollte die BaufaÂmilie bereits vor Beginn der Planung einmal einen KasÂsensturz machen:
Wieviel Eigenkapital steht zur Verfügung? Welche EigenleiÂstungen können erbracht werÂden? Wie hoch darf die moÂnatliche Belastung durch Zins und Tilgung sein? Welche Form der Finanzierung ist beÂsonders günstig? Und welche Fördermittel von Bund, LänÂdern und Gemeinden können in Anspruch genommen werÂden? Für die Ausarbeitung des genauen FinanzierungsÂplans empfiehlt es sich in jeÂdem Fall, Finanzfachleute zu Rate zu ziehen. Ratsam ist auch die Einplanung einer stilÂlen Reserve.
Auch ein Kostenplan, in dem der finanzielle Aufwand für die einzelnen Gewerke genau deÂfiniert ist, hilft beim kostenÂsparenden Bauen. Er ermögÂlicht während der gesamten Bauzeit die Kontrolle, ob man sich noch im festgelegten RahÂmen bewegt. Preiswertes BauÂen erfordert nicht zuletzt auch Konsequenz. Denn wie heißt es so schön: Auch Kleinvieh macht Mist.
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September 10th, 2007
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Die Thermohaut
Die äußerste Schicht des WärÂmedämm-Verbundsystems, der so genannten Thermohaut, ist ein ganz gewöhnlicher Putz: ein mineralischer Außenputz, ein Kunstharz-, Silikat- oder ein Siliconputz. UnterscheiÂdungskriterium ist dabei das Bindemittel, das entweder aus Kalk oder Zement, aus KunstÂharzpartikeln, Kalium-Silikat oder eben aus Silicon beÂsteht. Zwischen Hauswand und Putz liegt eine WärmeÂdämmschicht. Sie besteht für gewöhnlich aus etwa vier bis zehn Zentimeter dicken PolyÂstyrol- oder MineralfaserplatÂten. Den deutlich größten Marktanteil hat dabei PolystyÂrol-Hartschaum, lediglich etÂwa acht Prozent beträgt der Anteil der Mineralwolle-Platten. Weil es bei unsachÂgemäßer Verarbeitung oder falschem Systemaufbau zu Bauschäden kommen kann, sind die verschiedenen SyÂsteme genauestens aufeinanÂder abgestimmt. Die VerarÂbeitung ist unbedingt einem Fachmann zu überlassen. Die heutigen Wärmedämm-Verbundsysteme auf PolystyÂrol- und Mineralwolle-Basis fußen auf langjähriger praktiÂscher Erfahrung. Trotz anÂfänglicher Bedenken haben sie sich bei sachgemäßer VerÂarbeitung als dauerhaft und mängelfrei erwiesen, selbst bei Verwendung der relativ diffusionsdichten Materialien Polystyrol und Kunstharzputz. Die Außendämmung bewirkt nämlich eine geringere AusÂkühlung der Wand, weshalb es zu  keiner Tauwasserbildung kommt. Es kann allerÂdings nicht jedes Dämmaterial mit jedem Putz kombiniert werden. So ist es nicht mögÂlich, Kunstharz- und SiliconÂputze mit Mineral wolle zu verÂknüpfen. Ist der Untergrund stark saugend, muß zudem vor dem Aufkleben oder DüÂbeln der Dämmplatten eine Grundierung aufgebracht werÂden. Auf die Platten kommt eine Armierungsschicht, in die Glasseidengewebe eingearÂbeitet ist. Sie sorgt für den nötigen Spannungsausgleich. Teilweise wird  heute  auch versucht, Wärmedämm-Verbundsysteme mit natürlichen Dämmaterialien wie Kork, ZelÂlulose oder anderen einzusetÂzen. Diese innovativen AnsätÂze sind bisher allerdings EinÂzelfälle, und es gibt nur weniÂge Anbieter, die über längere Erfahrung mit natürlichen Dämmstoffen in Wärmedämm-Verbundsystemen verfügen.
September 10th, 2007
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Allgemein |
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Vor drei Jahrzehnten sprach noch niemand vom Energiesparen. Denn die war so billig, daß es nicht lohnte, darüber zu reÂden, geschweige denn darüÂber nachzudenken. Auch gab es noch keine UmweltbeweÂgung, die uns für die NotÂwendigkeit des UmweltÂschutzes sensibilisiert hätte. Anders heute. Die EnergieÂpreise steigen, und die UmÂweltbewegung ist voll etaÂbliert und weit verbreitet. Wir haben erkannt, daß das “Raumschiff” Erde nur bedingt belastbar ist, daß die natürliÂchen Ressourcen eines TaÂges zur Neige gehen, daß wir nicht ungestraft das Klima erÂwärmen, die Luft verpesten, die Natur zerstören können. Doch trotz des technischen wie geistigen Fortschritts blasen alle Deutschen gemeinÂsam rund eine Milliarde TonÂnen Kohlendioxid jährlich in die Atmosphäre. Etwa ein Drittel entsteht durch das HeiÂzen von Gebäuden. Große Teile ungenutzter Wärme verÂpuffen dabei durch den SchornÂstein oder gehen aufgrund schlecht gedämmter AußenÂwändeverloren. Die Enquete-Kommission “Schutz der ErdÂatmosphäre” des Deutschen Bundestages bezifferte das Einsparpotential durch fachÂgerechte Maßnahmen allein für Altbauten auf 70 bis 90 Prozent. Bei Neubauten sind umfangreiche Maßnahmen der Wärmedämmung bereits selbstverständlich; die effekÂtivste ist aber sicherlich mit Wärmedämm-Verbundsystemen(WDVS) möglich.
August 30th, 2007
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Keller |
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Was gegen einen Keller spricht, ist in der Regel ausschließÂlich das Geld. Doch die Zeiten, da aus finanziellen Gründen auf eine Unterkellerung des neuen Heims verzichtet werÂden mußte, sind jetzt möglicherweise vorbei: Mit dem soÂgenannten „Konzeptkeller” bietet die UnternehmensgrupÂpe „Knecht” ein Produkt an, das den späteren Kellerbau lediglich vorbereitet. Dabei wird das Fundament gelegt, die Kellerwände aufgestellt und anschließend die Decke aufÂgelegt - von Betonunterzügen oder Stahlträgern, mitunter auch schon von Innenwänden gestützt. Der Rest folgt späÂter; jedoch werden sämtliche Vorkehrungen für den AusÂbau schon getroffen: Der Konzeptkeller enthält TreppenÂöffnungen, Aussparungen für Fenster, Türen, Rohre und Leitungen, die mit Porenbeton verschlossen und später einÂfach freizulegen sind. Es ist sogar möglich, den nachträgÂlichen Einbau einer Ölheizung vorzubereiten.
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August 30th, 2007
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Lehm hat schon seit Jahren seinen festen Platz unter den Baustoffen zurückerobert. Neu sind hingegen Lehmbauplatten, die die Firma „Lehmbau Peter Breidenbach” unter dem Warenzeichen „Claytec” anbietet und die den Einsatz von Lehmbauteilen auch im Trockenbau erlauben. Sie werden zum BeÂkleiden von Holzkonstruktionen im Innen-und Außenwandbereich sowie als DämmÂplatte in Decken- und Dachkonstruktionen eingesetzt; im Gebäudeinnern dienen sie außerdem als Trägerplatten für Lehm- und Kalkputze. Die Platten bestehen aus Lehm und Ton, pflanzlichen oder mineralischen Leichtzuschlägen, pflanzÂlichen Feinstfasern, Stroh. Schilfrohr und Jutegewebe. Unter Beibehaltung der positiven ökologischen Eigenschaften des Lehms entfallen Trocknungszeiten und hohe Baufeuchten. Die 150 mal 62,5 Zentimeter großen Platten kann man mit einer Trennscheibe oder Stichsäge zurechtschneiden. Sie werden mittels Lehmfeinmörtel direkt auf die Wände aufgeklebt oder nach Auftrag von LehmÂputz festgeschraubt. Als Armierung dienen Jute- oder Glasfaserstreifen; ein abschließender Lehm-Feinputz ist möglich.
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August 29th, 2007
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Ein Haus, das den AnfordeÂrungen und Wünschen aller Baufamilien entspricht, gibt es nicht. Deshalb sollte, bevor mit der Planung begonnen wird, intensiv darüber nachgedacht werden, wie man wohnen möchte, wie sich die Familie voraussichtlich entwickeln wird, wie groß der WohnflächenbeÂdarf ist und welche Wünsche das Haus sonst noch erfüllen soll. Herrscht über diese PunkÂte Klarheit, sollte geprüft werÂden, ob überhaupt eine neue Planung erforderlich ist oder ob ein schon mehrfach gebauÂtes und bewährtes Typenhaus
August 29th, 2007
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Ein freistehendes EinfamiÂlienhaus führt die HausÂwunschliste künftiger BaufaÂmilien an. Es bietet sowohl bei der Gestaltung als auch beim späteren Wohnen die größten Freiheiten. Diese müssen alÂlerdings teuer erkauft werden. Denn die freistehenden vier Wände sind - angefangen von den Grundstücks kosten - die teuerste Variante auf dem Weg zum Eigenheim. Für das „Rundherumlaufhaus” beträgt die Mindestgrundflache norÂmalerweise 500 bis 600 QuaÂdratmeter. Auch beim RohÂbau entstehen erhebliche Mehrkosten, da ein freistehenÂdes Haus ein beziehungsweise zwei Außenwände mehr hat als ein Doppel- oder ReihenÂhaus. Es sind daher auch mehr Fenster erforderlich, und es muß eine größere Fläche wärÂmegedämmt und verputzt werden.
Eine günstige Alternative zum Grundstückskauf ist besonÂders in Gebieten mit hohen Bodenpreisen der GrunderÂwerb in Erbpacht. Dabei wird das Grundstück gegen einen jährlichen Erbbauzins vom EiÂgentümer für eine bestimmte Zeit, meist 99 Jahre, gepachÂtet. Der „Erbbauberechtigte” kann das Grundstück bebauÂen, mit Hypotheken belasten und vererben.
Wichtig beim GrundstücksÂkauf ist auch die Frage, ob es schon erschlossen ist. Denn ist dies nicht der Fall, können die Kosten für Straßen- und Kanalbau die ohnehin schon hohen Grundstückskosten noch ganz erheblich in die Höhe treiben. Die ErschlieÂßungskosten lassen sich senÂken, wenn beispielsweise mit den Nachbarn gemeinsame Anschlüsse für die technische
Ver- und Entsorgung gesetzt werden. Stimmen VersorÂgungsunternehmen und BeÂhörden zu, kann auch das Abwasser mit nur einem AnÂschlußschacht an die KanaliÂsation gehen. Die BeantraÂgung von Blockanschlüssen für Gas und Wasser ist ebenÂfalls möglich.
August 29th, 2007
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Wer nicht in der glücklichen Lage ist, bereits einen BauÂplatz zu besitzen - und das dürfte wohl auf die meisten zukünftigen Eigenheimbesitzer zutreffen - muß für das Grundstück zwischen 25 und bis zu 50 Prozent der gesamten KoÂsten einkalkulieren. Denn BauÂland ist knapp und teuer. Um kostensparend zu bauen, sollÂte deshalb ein kleines GrundÂstück gewählt und möglichst gut ausgenutzt werden. Am besten gelingt dies mit eiÂnem Reihenhaus. Bereits auf einer Grundfläche von 150 bis 200 Quadratmetern bietet es in zwei- bis zweieinhalbge-schossiger Bauweise zwischen 90 und 120 Quadratmeter Wohnfläche. Und damit die wirtschaftlichste GrundstücksÂausnutzung. Für ein ReihenÂhaus spricht aber nicht nur die optimale Ausnutzung des wertvollen Baulands, durch die größere Anzahl und den SeriÂeneffekt bei den Bauteilen sind im allgemeinen auch die BauÂkosten niedriger als bei allen anderen Haustypen. FachleuÂte sprechen von einem KoÂstenvorteil, der gegenüber eiÂnem freistehenden EinfamiliÂenhaus bei rund 20 Prozent liegt. Darüber hinaus fallen aufÂgrund der geringeren Außenwandflächen niedrigere HeizÂkosten an.
Beim Doppelhaus sind die Einsparmöglichkeiten deutlich geringer als beim Reihenhaus. Hier läßt sich jedoch leichter ein geeigneter „Mitbauer” finÂden. Für eine DoppelhaushälfÂte ist eine Bauparzelle von minÂdestens 250 Quadratmetern erforderlich.
August 29th, 2007
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Natürlich reduzieren sich die Baukosten auf ein Minimum, wenn man als Sparfuchs und Schnäppchenjäger jeweils die billigsten Materialien aufstöbert und sich nicht mit den Folgekosten auseinandersetzt. Dadurch kann der finanzielle Aufwand für die eigenen vier Wände in den Folgejahren, zum Beispiel durch höhere BeÂtriebs- und InstandhaltungsÂkosten, erheblich höher sein als bei einem Angebot, das auf den ersten Blick teurer erÂscheint. Um kostensparend zu bauen, sollte deshalb eine Art Gesamtrechnung aufgeÂstellt werden, in der die An-schaffungs-, Instandhaltungs-, Energie- und Betriebskosten der Baustoffe ebenso berückÂsichtigt werden wie ihre ReÂnovierung sfäh ig keit und die problemlose Entsorgung. Da-
bei stellt sich dann unter dem Strich oft heraus, daß preisÂwertes Bauen wesentlich günÂstiger und ökologisch sinnÂvoller ist als billiges Bauen. Allerdings erfordert es auch mehr Engagement und EinÂsatz von der Baufamilie.
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